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Juli 2000 |
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Durch die positiven Erfahrungen des ersten Segeltoern, ließen sich fuer unsere zweite Ausfahrt noch weitere Mitsegler gewinnen.
Die "Neulinge" bei diesem Toern waren Franko, Jannis und Lessiak- 3 wagemutige Grazer die wir beim oesterreichischen Bundesheer
kennengelernt hatten.
Weiters war auch die gesammte "Kernmannschaft" (=Mannschaft des Törns 1999) bestehend aus Gregor, Hans-Juergen, Ivan und mir
(Peter) mit von der Partie.
Wieder legten wir von Primosten ab, um die Adria zu durchkreuzen. Diesesmal allerdings auf einem wesentlich größseren und
luxorioeserem Boot, was angesichts der Tatsache, daß sich die Anzahl der Mitsegler beinahe verdoppelt hatte, auch notwendig war.
Der Luxus, den dieses Boot zu bieten hatte, war absolut nicht zu vergleichen mit dem, was uns bei unserem ersten
Toern zur Verfuegung stand: Das Schiff bot für 7 Mann ausreichend Platz, die Ausrüstung des Schiffes war einwandfrei und wir konnten uns
bei diesem Törn von den Vorteilen eines gut funktionierenden Kühlschrankes überzeugen.
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In dem einwöchigen Törn fuhren wir bei guten Windbedingungen Richtung Norden in die Kornaten,
ein Naturschutzgebiet, das durch seine unzähligen Inseln mit eindrucksvollen Landschaftsformen
einmalig ist. Glasklares Wasser, schroffe Felsformen und unzählige kleine und große Buchten überzeugten
uns zum wiederholten Male von der Schönheit dieses Landes. Ganz klar stand das "gemeinsame Erleben" auch bei
diesem Törn im Vordergrund. Tage, an welchen wir "unter uns" blieben, wechselten sich mit Tagen der
Geselligkeit und des Ausgehens ab. |


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In den einsamen Buchten der kroatischen Inselwelt philosophierten wir über
unseren bisherigen und zukünftigen Lebensweg. Pläne wurden geschmiedet, wieder verworfen und alle nur
vorstellbaren Themen diskutiert. Entschieden wir uns in einer der belebten Küstenstädte Kroatiens anzulegen,
so verschwand die Mannschaft im lebhaften Getümmel von Diskotheken, Bars und Hafenpubs.
Neben den Kornaten war ein weiterer Höhepunkt dieses Segeltörns unsere erste gemeinsame
Nachtfahrt. Nur durch die Kraft des Windes angetrieben, steuerten wir durch die Stille der glasklaren Nacht
und durch absolute Dunkelheit. Sicherlich ist jedem Mitsegler diese Nacht in guter Erinnerung geblieben: Das Blitzen der Leuchttürme,
die man meistens nur vom Boot aus sieht, und die tausenden Lichter der Städte, an welchen wir entlang segelten.
Nach einer Woche konnten wir unsere "Elan" ohne Beschädigungen wieder in Primosten abliefern.
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