|
|
 |
|
 |
Istrien war schon in früheren Jahren ein beliebtes Ferienziel. Dass es im
Osten lag, störte die Urlauber überhaupt nicht. Doch abgeschreckt durch
die Kriege im einstigen Jugoslawien, wurde die Region mehr und mehr vergessen.
Dabei fiel auf der Halbinsel kein Schuss, kein Haus und kein Weinberg wurde zerstört.
Nur Hotels und wichtige Baudenkmäler verfielen, weil die Gäste und damit das
Geld ausblieben. Erst im letzten Jahr kehrten die Deutschen wieder an die Strände
Istriens im heutigen Kroatien zurück; die meisten kamen mit dem eigenen Auto, viele per Charter.
Seine führende Rolle als eines der beliebtesten Segelreviere des Mittelmeeres
unterstreicht Istrien mit zwei neuen Marinas in Vrsar und Novigrad. Mit modernster
Infrastruktur wartet die jetzt eröffnete Marina in Vrsar auf, die zu Füßen des
malerischen Fischer-städtchens 220 Liegeplätze bietet. Das südlich von Porec
gelegene Feriendorf, von dem einst schon Casanova schwärmte, ist von nicht weniger
als 18 vorgelagerten grünen Inseln umrahmt. Ein Begriff für Kenner ist der Skulpturenpark
des Bildhauers Dusan Dzamonja.
|  |
|
|
Istrien bietet dem Besucher eine Vielfalt an unübertrefflichen Eindrücken und
unwiederholbaren Erlebnissen ursprünglicher Schönheit. Zu den bekanntesten Städten
Istriens gehören Umag, Pula, Rabac, Porec, Rovinj, Medulin. Novigrad (3200 Einw.)
ist ein sehr altes hübsches Städtchen auf einer Halbinsel, die früher einmal eine
Insel war. Ein Teil dieser antiken Stadt ist im Meer versunken und man kann bei
ruhiger See ihre Reste noch auf dem Grund sehen. In der weitgehend erhaltenen
Altstadt fällt neben Teilen der Stadtbefestigung, reizvollen Gassen und venezianischen
Häusern die große Pfarrkirche St. Pelagius mit ihrem Kampanile, ein Fischerhafen -
der auch als Marina dient, ein Pinienpark direkt am Meer und mehrere kleine Kiesstrände
auf. Einen Ausflug ist auch Umag wert. Umag (6800 Einw.) verdankt seinen Aufstieg zum
vielbesuchten Ferienort dem ca. 2 km langen und flach abfallenden Strand. Der Altstadtkern
liegt auf einer Landzunge in der einige malerische Gassen und Gebäude erhalten sind.
Als letztes Beispiel der vielen sehenswürdigen Orten Istriens sei hier noch Vrsar erwähnt.
|
Die Kultur Istriens, der größten Halbinsel an der adriatischen Küste, ist geschichtlich
durch die Entwicklung kleiner Städte und die Einflüsse verschiedener Kulturtraditionen
geprägt. Die Verknüpfung von Lebenskulturen, die einerseits für das Festland
und andererseits für die Küstenorte charakteristisch sind, hat sowohl das
Erscheinungsbild der istrischen Städte als auch die Volksbräuche und die
Gastronomie beeinflusst. Die größten Ortschaften im Landesinneren sind.
|
 |
|
|
|
|