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Die Insel Korsika besteht aus zwei Departements: Haute-Corse
(Oberes Korsika) und Corse-du-Sud (Südkorsika). Die 8720 qkm
große Insel hat nur etwa 250.000 Einwohner.
Korsika ist als »Berg im Meer« beschrieben worden, und vom Schiff aus
gesehen bestätigt sich dieser Eindruck. Die Berge steigen am westlichen
Ufer abrupt in die Höhe. Die 992 km lange Küste besteht aus Steilfelsen,
an denen sich hochaufspritzende Wellen brechen, und abgelegenen
sandigen Buchten. Korsika, das sind außerdem Wälder, Heide,
Granitgestein, Schnee und Orangenbäume.
Das trockene, teils gebirgige und relativ dünn besiedelte Landesinnere
ist mit Gestrüpp und Unterholz bewachsen, dem sogenannten Maquis.
Verschiedenartige Sträucher und Kräuter bedecken das Land: Arbutus,
Mastix, Dornensträucher, Myrte, Wacholder, Rosmarin, Bergrosen, Agaven,
Pistazien, Fenchel, Erika, wilde Minze und Asphodill.
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Im Norden erstrecken sich die als La Balagne bekannten Tiefebenen,
die hauptsächlich mit Olivenhainen bewachsen sind und das Hinterland
von Calvis und der Ile Rousse bilden.
Im Süden liegt die strahlendweiße Stadt Ajaccio, in der man auf Schritt
und Tritt auf napoleonische Erinnerungsstücke stößt. Die Stadt bildet
einen Halbkreis um die ruhige Bucht und ist von bewaldeten Hügeln
umgeben.
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Am Fuße des Kaps an der Nordspitze Korsikas liegt die malerische
Handelsstadt Bastia, in deren Altstadt die imposante Zitadelle steht.
Auch die aus Treppenstufen bestehenden Straßen, die durch gewölbte
Durchgänge und Torbögen miteinander verbunden sind, sind
erhalten geblieben. Sie enden alle am Vieux port. Der alte Hafen ist das
ganze Jahr hindurch sehr geschäftig. Der etwas weiter nördlich gelegene,
terrassenförmige St.-Nicholas-Strand trennt den alten vom neuen Hafen,
dem eigentlichen Handelshafen der Stadt.
Die korsische Küche ist im wesentlichen einfach, und das Meer, aus dem
auch der berühmte Hummer gefangen wird, ist Hauptnahrungsquelle.
Sanglier und Marcassin – junges und ausgewachsenes Wildschwein –
wird in der Saison entweder gebraten, geschmort und in
einer Daube mit Rotwein oder mit einer pikanten einheimischen Soße,
Pribonata, serviert.
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